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MINT: Speziallager/ Expertentage

BIO/CH- Expertentage vom 01.07.- 02.07.2015

In diesem Schuljahr fanden zum wiederholten Male die “Expertentage BIO/CH“ des Julius-Motteler- Gymnasiums statt, an welchen Schüler, die sich verstärkt in diesen beiden Fächer engagieren, teilnehmen konnten.
Am ersten Tag besuchte die Schülergruppe, bestehend aus 6 Schülern, Global Foundries. Nachdem wir die umständliche Prozedur des Anlegens der Ganz-Körper-Schutzkleidung bewältigt hatten, führte uns der verantwortliche Ingenieur durch die Reinraum-Labore, in welchen die Wafer-Produktion stattfindet.

GLOBAL FOUNDRIES verfügt über ein weltweites Netzwerk von Produktionsstandorten in Singapur, Dresden und Malta, New York. Das Werk in Dresden zählt zu den produktivsten und modernsten Waferfarbriken weltweit, mit einem Investitionsvolumen von bislang über 9 Milliarden US$.
Nach einem wohlschmeckenden  Mittagessen im werkseigenen  Restaurant  schauten  wir Schülern bei ihrem  „Sommerworkshop“ zu, wie Sie einen Roboter bauten und Bewegungen programmierten, bzw. ein Modellhaus aus Holz  herstellten  und  eine  automatisierte Beleuchtung einbauten. Abschließend  informierte  uns  der  leitende  Ingenieur zum Auswahlverfahren und Karrieremöglichkeiten  bei Global Foundries. (www.globalfoundries-starter.de)  
 
Am zweiten Tag starteten wir zeitig in Richtung Freiberg. Im Winkler-Bau der TU Bergakademie Freiberg wiesen uns zwei Mitarbeiterinnen in das Labor des Institutes der Technischen Chemie ein und begleitete uns bei der Herstellung einer kreativen Emaillier-Arbeit. Wir lernten den mehrstufigen Prozess der Vorbereitung eines Bleches, des Auftragens von Grund- und Deckemaillierschicht mit den sich wiederholenden Trocknungs- und Brennvorgängen kennen. Natürlich freuten wir uns, die kleinen selbstproduzierten „Kunstwerke“ mit nach Hause nehmen zu dürfen. Nach dem Kennenlernen der Mensa führte uns Frau Dr. Hüttl durch die modernen Labore und informierte uns zu Ausbildungsgängen im Fachbereich „Chemie“.

Unser Dank gilt der Schulleitung und den verantwortlichen Lehrkräften, welche uns diese beiden interessanten und ereignisreichen Tage ermöglichten sowie der Firma ,,Steeger Taxi‘‘ für den unkomplizierten und schnellen Transport.  

Vanessa, Vanessa, Daniel, Lina, Denise und Philipp

Spezialistenlager Physik 2016 am 7. und 8. Juni in der Sportschule Werdau

  

Es ist schon wieder Geschichte – das diesjährige Treffen der Physikfüchse der Klassen 7 bis 10 von Gymnasien aus Werdau, Kirchberg, Schwarzenberg, Plauen und natürlich Crimmitschau als Ausrichter. 29 begeisterte Schülerinnen und Schüler, unter der Anleitung von vier Schülern unseres Gymnasiums der Jahrgangsstufe 11 und sechs Lehrerinnen und Lehrern, erlebten zwei ereignis – und erfolgreiche Tage in der Sportschule Werdau und eine Gruppe auch an der Westsächsischen Hochschule Zwickau (WHZ). Die Schüler experimentierten zum Luftdruck, „zauberten“ mit Hilfe optischer Tricks oder untersuchten interessante Dreh- und Kreisbewegungen. Elektronische Schaltungen wurden auf zum Teil selbst hergestellten Leiterplatten gelötet und funktionierten auch! Eine Gruppe beschäftigte sich mit bildgebenden Verfahren in der Medizin und baute einen Verstärker für die Aufnahme eines EKG.

  
Am Abend des ersten gemeinsamen Tages hielt Prof. Dr. Hinderer von der WHZ einen interessanten und verständlichen Vortrag zu medizinischen Diagnoseverfahren. Bei der Vorführung eines Gerätes zur Überwachung der Vitalfunktionen an einem Schüler wurde für die jungen Zuhörer die praktische Anwendung von Physik zum Wohle des Menschen begeistert erlebbar und manch einer wird wohl jetzt Medizintechnik studieren wollen (am besten in Zwickau - Prof. Dr. Hinderer würde es freuen). Die Schülergruppe in Zwickau konnte im Labor „am eigenen Leib“ eine Ultraschall-, EKG-, Atmungs- und Blutdruckuntersuchung durchführen.

  
Stolz und von Kenntnis geprägt wurden traditionsgemäß am Ende des zweiten Tages die Ergebnisse der Projektarbeit den anwesenden Mitschülern, Betreuern und Vertretern der „Freien Presse“ vorgeführt. Man freute sich zum Abschied schon auf die Themen im nächsten Spezialistenlager Physik ...
U. Herrmann

„Expertentage Bio/Ch“ am 16. und 17. Juni 2016

Expertentage Bio & Ch  am JMG  Expertentage Bio & Ch  am JMG  Expertentage Bio & Ch  am JMG
Am 16.06.2016 hatten die an den Expertentagen teilnehmenden Schüler erstmals die Möglichkeit, zwischen einem Themengebiet aus der Biologie, Bionik oder der Chemie zu wählen.
Bionik/Biotechnologie:
Sechs Schüler der 7.- 9. Klassen wurden von Schülern der Jahrgangsstufe 11 in die Biotechnologie und Bionik eingeführt und konnten im Rahmen dieses Tages selbst tätig werden. So wurde zum Beispiel für die Biotechnologie ein simulierter AIDS-Test durchgeführt oder die DNA von Tomaten und Kiwis isoliert. Da die Bionik die Verbindung von Biologie und Technik darstellt, wurden auch Vorbilder aus der Biologie mit ihren Anwendungen in Industrie und unserem Alltag verglichen.

Biologie:
Im Praktikumsraum des Hauses Westberg drehte sich am Donnerstag alles um die „Lebenswelt der Enzyme“. Diese „Alles-Könner“ sind für Organismen absolut lebenswichtig. Weder Verdauung, Zellatmung, Wachstum oder Fotosynthese wären ohne Wirkung von Enzymen denkbar. Aber was brauchen diese körpereigenen Katalysatoren, um tätig werden zu können? Dieser Frage gingen 6 Schülerinnen der Klassenstufen 7 und 8, unterstützt von den Leistungskurs-Biologie-Schülerinnen Denise Killmann, Claudia Gottert und Lea Fuchß nach. An 4 Stationen wurden dazu Temperatur- und pH-Wert-Abhängigkeit der Enzyme, der Zusammenhang zwischen Substratmenge und Reaktionsgeschwindigkeit sowie die Wirkung von Schwermetallen auf Enzyme untersucht.

Schülerlabor Leipzig Schülerlabor Leipzig Schülerlabor Leipzig

Chemie:
Im Praktikumsraum Chemie widmeten sich fünf Schüler der Frage der Erzeugung und Bedeutung des „Kalten Lichtes“. Nachdem die verschiedenen Formen – hier Fluoreszenz, Phosphoreszenz und Chemolumineszenz – theoretisch unterschieden wurden, machten sich die Schüler unter tatkräftiger Unterstützung von Thomas Lohri und Alexander Weiß daran, diese Lichterscheinungen selbst zu erzeugen und dann selbst Experimente hierzu zu planen und umzusetzen.
Den 17. Juni verbrachten alle Schüler im Schülerlabor der Universität Leipzig und widmeten sich praktisch verschiedensten Aufgabenstellungen aus Biologie und Chemie.
Schülerlabor Leipzig Schülerlabor Leipzig

M. Hartenstein

   

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