Julius-Motteler-Gymnasium Crimmitschau - Tad d. offenen Tür 2016

 Ganztagsangebot LEGO-Robotik präsentiert Online-Album vom Tag der offenen Tür 2016 am Motteler-Gymnasium Verabschiedung unserer Referendare kurz vor Beginn der Türöffung

Fotos: AG Multimedia, Herr Helmsdorf, L. Hanzig, M. Gafron [Online-Album-Link)

Tag der Offenen Tür 2016 - ein Erlebnis für viele Besucher

Großer Andrang herrschte am Nachmittag des 30. Januar in unserem Haus Westberg – und das, obwohl es ein Samstag war. Denn das Gymnasium hatte zum Tag der offenen Tür geladen, der nun schon zum 17. Mal durchgeführt wurde. Als nach über drei Stunden die letzten Besucher das Schulhaus verlassen hatten, standen 75 Grundschüler von 4. Klassen der näheren und weiteren Umgebung in den Listen, darunter Schüler aus Mülsen St. Niclas, Waldenburg, Altkirchen und Teichwolframsdorf. An den Informationsveranstaltungen zur gymnasialen Ausbildung zuvor im Haus Lindenstraße nahmen 37 Eltern mit ihren Sprösslingen teil, darunter 16, die sich für die mathematisch-naturwissenschaftliche Spezialklasse interessierten.
Lehrer und Schüler waren gut vorbereitet und präsentierten die Schule von ihrer besten Seite. In allen Etagen bis in den Keller und die Turnhalle gab es etwas zu sehen oder zu probieren. „Renner“ waren natürlich die Präsentationen unserer Lego-Robotik-Teams, die erst kürzlich mit dem 2. Platz vom regionalen FLL-Cup zurückgekehrt waren.

Das Klassenzimmer der Zukunft - Multimedia total GTA

Die Informatiker wagten einen Blick in die Zukunft – sie hatten ein „digitales Klassenzimmer“ ohne Kreide und Papier aufgebaut, aber mit einem Klassensatz Laptops, neuesten Tablets und einer interaktiven Schultafel. Die Theatergruppe der „Kleinen“ hatte den Speiseraum zum Theatersaal umfunktioniert und führte vor gut gefüllten Stuhlreihen – praktisch als Generalprobe – ihr aktuelles Stück „Gangster, Geister und Ganoven“ auf.
Die Bionik-Kurse stellten ihre Arbeiten zur Erforschung des Pistolenkrebses vor, dessen ungewöhnliche Jagd nach Essbarem Vorbild für energiesparendes Schneiden mit Wasserstrahl ist. Die 5. Klassen gaben einen Einblick in den Schulalltag und die Ergebnisse ihrer Arbeit in den Arbeitsgemeinschaften und Ganztagesangeboten, der Förderverein warb um Mitglieder und der Schülerrat stellte sein Flüchtlingsprojekt, die Betreuung von Flüchtlingskindern, vor. Auch die Sternwarte als Partner unserer Schule war präsent – das Interesse an Fernrohren und Planetenmodellen war groß, auch wenn sie noch nichts über den gerade erst „entdeckten“ neuen neunten Planeten unseres Sonnensystems bieten konnte.
Für die kulinarischen Bedürfnisse standen ein Kuchenbasar, eine Cocktail-Bar, die „Chefköche“ mit „Januar-Kreationen“ wie „Winterlich bunter Kohleintopf mit Minis“ oder „Obstsalat mit Nüsschen“ und das Kunst-Café zur Verfügung – in letzterem konnten sich die Gäste nach einer Tasse Kaffee oder Tee auch wieder selbst inszenieren: Das Objekt, um das sich in diesem Jahr alles drehte, war ein eher abschreckendes, ein „Hexenbesen“, der – trotz aller Befürchtungen – aber nur wenige vom Selbsttest abhielt.

 3D-Drucker live  3D-Druck erklärt von unseren Experten

Erstmalig wurde der Öffentlichkeit der 3D-Druck von Schülern live vorgeführt und die gesammelten positiven Erfahrungen des seit Juni 2015 an unserem Gymnasium verwendeten Ultimaker2 von den Schülern allen Gästen voller Stolz präsentiert. Dazu sollte man wissen, dass nur die Universitäten und Hochschulen der Region solche Technik bisher nutzen können. Wir sind weiter das einzige Gymnasium in Westsachsen, das einen 3D-Drucker in zwei Ganztagsangeboten sehr intensiv einsetzen kann. Aus Anlass des Tages wurde ein selbstleuchtendes PLA-Filament beschafft, das leicht grün fluoreszierend leuchtet. Dieses aus Maisstärke bestehende Material wurde für den Ausdruck winzig kleiner Roboter für unsere kleinen Gäste zum Mitnehmen gedruckt. Sehr geduldig warteten die Besucher, bestaunten den Druckvorgang bis jeweils nach 6-7 min je ein etwa 12 mm hoher Mini-Roboter in dem 3D-Drucker fertig war. Viele Kinder und Eltern waren so fasziniert, dass so etwas in einer Schule überhaupt möglich ist.  Die Schüler erklärten sehr vielen interessierten Besuchern, dass in wenigen Wochen ein kompletter mobiler Roboter gedruckt und montiert sein wird, den Sie allein am PC per Grafik-Software entwickelt haben. Das gab es noch nie - echte Ingenieurskunst als Vorbereitung auf ein naturwissenschaftliches Studium und somit einmal mehr MINT in unserem Schulalltag, im ersten Jahr als MINTec-Schule. Ein Vater brachte es auf den Punkt: "Sensationell, was die Schüler mit so einer Zaubermaschine künftig alles herstellen können!"

L. Hanzig, M. Gafron

   
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